HIM
Sony Music
HIM
The Story Behind

HIM - Join Me (In Death)

Ein riesiger Hit in den 90ern und dabei war er „der beschissenste Song“ den die Plattenfirma von HIM je gehört hatte.

Red Hot Chili Peppers mit Californication

Rock

Rock

"Join Me" von HIM war nur eine von zahlreichen Rockhymnen der 90er. Wir haben sie alle in einem Radio vereint: 90s90s Rock. Jetzt hier einschalten!


Es läuft:
Red Hot Chili Peppers mit Californication
HIM
Sony Music
HIM

Wer sind HIM überhaupt?

Die finnische Rockband HIM (His Infernal Majesty) gründete sich 1991 in Helsinki. Der erste Auftritt unter dem Namen folgte ein Jahr später. Der Bassist Mikko Paananen musste allerdings dann mit 18 Jahren seinen Wehrdienst für zwei Jahre ableisten und die Band pausierte erstmal.

Ein paar Jahre später fehlte HIM dann ein Sänger – sie nahmen verschiedene Demos auf, um heraus zu finden wer der drei Jungs die beste Stimme hatte. Mit etwas Überzeugung konnten die anderen Ville Valo dazu überreden den Part des Sängers und Songwriters zu übernehmen. 1995 folgte das dritte Demo und HIM holte noch den Schlagzeuger Pätkä zur Band.

HIM
Sony Music
HIM

Wie kam es zu „Join Me“ ?

HIM hatten mit ihrer Rock-Ballade „Join Me“ 1999 den großen Durchbruch in Europa. Sie war der Titelsong zum Film „The 13th Floor – Bist du was du denkst?“. Der Song handelt von einem lebensmüden Liebespaar – im Refrain wird gefragt, ob der eine Partner dem anderen in dieser Nacht in den Tod folgen wolle. Von der Öffentlichkeit wurde in Frage gestellt, ob „Join Me“ nicht sogar eine Verherrlichung von Selbstmord sei. Ville Valo sagte jedoch, dass der Song von William Shakespeares „Romeo und Julia“ inspiriert sei.

Bevor es „Join Me“ überhaupt auf ein Album schaffte dauerte es eine ganze Weile. HIM arbeitete den kompletten Song über zwei Jahre bei Live-Auftritten aus. Ville Valo meinte zwar, dass es nur 15 Minuten dauerte, bis der Text zu Stande kam, dafür aber 2 ½ Jahre für alles andere: „Das war zu einer Zeit, als es noch keine IPhones gab – also hat niemand die Gigs mitgeschnitten. Wir konnten den Song tatsächlich 100 Mal live spielen, um zu merken was die richtigen und falschen Dinge am Song waren.“ Um das richtige Tempo und die Tonart für den Song zu finden, haben die Jungs bei den Konzerten einfach drauf geachtet, wie sich die Hüften der Leute zum Song bewegten. „Man muss einfach seinen Instinkten und seinem Bauchgefühl vertrauen“, so Ville Valo.

HIM und die Plattenfirma hatten jedoch nie an den Erfolg der Single geglaubt. Die erste Version des Songs verkauft sich bereits Millionenfach und die Plattenfirma sagte trotzdem: „das ist der beschissenste Song, den wir je gehört haben.“ Quasi direkt danach landete „Join Me“ auf Platz 1. Und schon war die Plattenfirma überzeugt und erzählte, dass die Single ja deren Idee gewesen wäre. Ville Valo findet es sowieso besser die Hörer entscheiden zu lassen, ob ein Song ein Hit wird: „Es gibt da immer nette Unfälle. Und zu nah am kreativen Prozess dran zu sein, einen Song aufzubauen, macht es uns schwer, zu sagen ‚DAS ist der Song‘!“ Für „Join Me“ gab’s im Endeffekt in Deutschland und Österreich Gold und in Finnland sogar Platin!

HIM - Join Me (In Death) (1999)

HiM - Join Me In Death (VOB HQ)
HiM - Join Me In Death (VOB HQ)

Heute schon für den 90s90s Countdown abgestimmt?