Am 8. April 1994 starb der Nirvana-Sänger Kurt Cobain. Auch mehr als drei Jahrzehnte später bewegt dieser Fall Fans und Ermittler. Offiziell gilt sein Tod als Suizid. Allerdings bringt ein privates Forensik-Team aus den USA neue Bewegung in einen der berühmtesten Fälle der Rockgeschichte. Drei Tage lang prüften die Experten alte Autopsie-Unterlagen und Tatortfotos. Und sie sind sich mittlerweile sicher: „Das war ein Mord.“
Im Zentrum der neuen Untersuchung stehen medizinische Details. Laut Autopsiebericht wiesen die Augen Einblutungen auf, es soll Schäden an Gehirn und Leber gegeben haben und Flüssigkeit in den Lungen gewesen sein. Für die beteiligten Forensiker sind das typische Anzeichen für einen langsamen Sauerstoffmangel. „Die Nekrose von Gehirn und Leber sieht man bei einer Überdosis. Nicht bei einem sofort tödlichen Schrotflintenschuss“, heißt es aus dem Umfeld der Ermittler.
Die These laut „Daily Mail“: Kurt Cobain könnte zunächst durch eine Überdosis Heroin außer Gefecht gesetzt worden sein und erst danach sei der tödliche Schuss gefallen.