LayZee (Mr. President)
IMAGO / Jan Huebner
LayZee (Mr. President)
15.07.2026

Mr. President: Sommer, Sonne, LayZee

Die Band Mr. President ist seit Jahren Geschichte, doch Delroy Rennalls hält die Songs weiter auf 90er-Bühnen am Laufen. Im Sommer 2026 stehen noch zwei Deutschlandtermine an.

Mr. President mit Coco Jamboo

SOMMERHITS

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Ein eigenes Radio für das Sommergefühl der 90er. Die größten Sommerhits, Partyklassiker und Feel-Good-Tracks des Jahrzehnts.


Es läuft:
Mr. President mit Coco Jamboo
Mr.President - Coco Jamboo (1996) [Official Video]
Mr.President - Coco Jamboo (1996) [Official Video]

Treten Mr. President 2026 noch live auf?

Wenn „Coco Jamboo“ irgendwo losgeht, wissen die meisten von Euch ziemlich schnell, was zu tun ist: kurz so tun, als wäre man überrascht, dann doch mitsingen, und spätestens beim „Ya-ya-ya“ hat der Körper längst gegen den Kopf gewonnen. Mr. President sind so ein Fall von Bandgeschichte, bei dem die eigentliche Gruppe längst nicht mehr existiert, während der Refrain weiter zuverlässig Termine bekommt. Für den Spätsommer 2026 heißt das: Delroy Rennalls steht mit den Songs von Mr. President noch zweimal in Deutschland auf der Bühne.

Heute schon für den 90s90s Countdown abgestimmt?

Mr. President (1995)
  IMAGO / BRIGANI-ART
Mr. President (1995)

Von Bremen in die Welt

Mr. President wurden in den 90ern zu einem der bekanntesten deutschen Eurodance-Acts. Der große Durchbruch kam 1996 mit „Coco Jamboo“. Mit dabei: Daniela Haak, Judith Buthmann, die auch Judith Hildebrandt hieß, und Delroy Rennalls wurden mit dem Song 1996 zu Stars. Im selben Jahr erschien das Album „We See the Same Sun“, 1997 folgte mit „Jojo Action“ ein weiterer SOMMERHITS. Mr. President standen damit für eine sehr bestimmte Phase des 90er-Pop: Eurodance war groß, die Grenzen zwischen Pop, Dance, Rap-Parts und Sommerhit wurden ziemlich locker behandelt, und deutsche Produktionen konnten plötzlich international funktionieren. Delroy Rennalls war als Lazy Dee der Rapper und Frontmann, Daniela Haak war als Lady Danii Teil der bekannten Besetzung, Judith Buthmann wurde als T-Seven eines der Gesichter der Gruppe. Die Songs waren nicht unbedingt dafür gebaut, Feuilleton-Podien zu sprengen, aber für volle Tanzflächen reichte es ziemlich deutlich. Delroy Rennalls, Daniela Haak und Judith Buthmann lieferten mit Mr. President einen Popmoment, der international anschlussfähig war: ein bisschen Reggae-Pop-Gefühl, Dance-Beat fertig war die Kiste. Das kann man leicht belächeln, aber es ist handwerklich ziemlich effektiv.

Was wurde aus Mr. President?

Mr. President endeten nicht mit einem großen dramatischen Schlussakkord, sondern mit einer typischen Popband-Realität: Besetzungswechsel, nachlassender Druck im Markt, neue Prioritäten. Nach dem Album „Space Gate“ von 1999 verließ Judith Buthmann die Band, um sich auf ihre Solokarriere zu konzentrieren. Danach kamen Nadia Ayche, Myra Beckmann und Franziska Frank in unterschiedlichen Phasen zur Formation. 2007 lösten sich Mr. President schließlich auf. Die ganze Geschichte könnt Ihr hier lesen.

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