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Was macht eigentlich...

Sinéad O’Connor

Die Sängerin von „Nothing Compares 2 U“ musste einen schweren Schicksalsschlag ertragen. Sie verlor ihren Sohn Shane.

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Sinéad O’Connor 2014
Thesupermat, CC BY-SA 3.0
Sinéad O’Connor 2014

Januar 2022: Trauerfall für Sinéad O’Connor

Nachdem  Shuhada’ Davitts (Sinéad O’Connor) 17 Jähriger Sohn Nevi’im Nesta Ali Shane O’Connor aus einer Klinik ausgebrochen war, in der er wegen Suizidversuchen behandelt wurde, wurde er am 07.01.2022 tot in der Nähe von Dublin aufgefunden. 
„Mein wunderschöner Sohn, Nevi’im Nesta Ali Shane O’Connor, das Licht meines Lebens, hat heute entschieden, seinen irdischen Kämpfen ein Ende zu setzen und ist nun mit Gott“, schrieb die Sängerin dazu auf Twitter.

Schon vorher versuchte sie ihren Sohn auf diesem Weg zu erreichen: „Shane, dein Leben ist kostbar. Gott hat dir nicht umsonst dieses wunderschöne Lächeln in dein wunderschönes Gesicht gemeißelt. Meine Welt würde ohne dich zusammenbrechen. Du bist mein Herz. Bitte halte es nicht vom Schlagen ab. Bitte, tu dir nicht weh.“

Jetzt muss Sinéad O’Connor doch um ihren Sohn trauern.

 

Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, wende dich bitte an deinen behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter 112. Du erreichst die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.

facebook.com/Sinéad-OConnor

Sinéad O’Connor - damals

Sinéad O’Connor  wurde nach eigenen Angaben von ihrer Mutter und Geistlichen des Katholischen Internats auf das sie ging, misshandelt und missbraucht. Mit 16 verließ sie die Schule um Klavier und Gesang zu studieren.

1983 erschien ihr erstes Album. Das Prince-Cover „Nothing Compares 2 U“ machte die Irin international zur Chartstürmerin. Ihre ersten vier Alben sind Gold und/oder Platin prämiert. Doch so schillernd die steile Karriere in den 90s schien, so stürmisch und schwer sollten die Folgenden Jahre für Sinéad O’Connor werden. 

>> Sinéad O’Connor: Prince wollte mich schlagen

Ihr zweites Album "I Do Not Want What I Haven’t Got" machte sie zum Star, ihr Auftritt im Video zu „Nothing Compares 2 U“ mit den kurzen Haaren und den wunderschönen großen Augen bleibt unvergessen. 
 

Sinéad O’Connor - heute

Privat ist die Sängerin Mutter von vier Kindern, die blickt auf vier geschiedene Ehen zurück. Sinéad O’Connor setzte sich auch fortwährend mit Religion auseinander, wurde so 1996 zur zur Priesterin der orthodox-katholischen und apostolischen Kirche von Irland geweiht, ihr Ordensname lautete Mother Bernadette Mary

2000 outete Sinéad O’Connor sich als lesbisch, relativierte sie Aussage dann jedoch wieder. 
Bis 2014 veröffentlichte Sinéad O’Connor insgesamt zehn Alben, ab 2000 konnten die allerdings nicht an den 90s Erfolg anknüpfen.
In den letzten Jahren machte sie durch Schlagzeilen über Selbstmordgedanken und starke psychische Störungen auf sich aufmerksam. Aus der Musikbranche zog Sinéad O’Connor sich jahrelang zurück.

2018 konvertierte sie zum Islam und gab sich den Namen Shuhada’ Davitt. Unter dem will sie auch nur noch auftreten. Im letzten Jahr feierte sie dann ihr Comeback. Sie scheint sich also gefangen zu haben und kann nun mehr denn je auf der Bühne strahlen und mit „Nothing Compares 2 U“ zieht sie die Zuschauer auch heute noch in einen verzauberten Bann. 

Sinéad O'Connor - Nothing Compares 2 U (1990)

Sinéad O'Connor - Nothing Compares 2U [Official Music Video]
Sinéad O'Connor - Nothing Compares 2U [Official Music Video]