Titanic
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Wie war das eigentlich damals bei Titanic mit der Tür?

Eine wissenschaftliche Studie beweist: Jack & Rose hätten nicht zusammen auf die Tür gepasst. Hier gibt's die Erklärung.

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Hätte Jack eigentlich gar nicht sterben müssen?

Es ist eins der größten Rätsel der 90s: Weshalb zur Hölle ist bei Titanic damals nicht Jack (Leonardo DiCaprio) mit auf die Tür zu Rose (Kate Winslet) geklettert? Weshalb lag nur sie auf der Tür und er ist im Wasser ertrunken? Endlich bekommen wir Antworten auf diese große Frage.

Eine der Antworten kommt von Kate Winslet. Gegenüber Jimmy Kimmel sagt sie: "Ich denke, eigentlich hätte er noch auf das Stückchen Tür gepasst!"

Jack hätte also gar nicht sterben müssen? James Cameron, der Regisseur von Titanic, ist da anderer Meinung. Obwohl die Show „Myth Busters“ in einer Extra-Ausgabe herausfand, dass Jack auf die Tür gepasst hätte, wenn man Schwimmwesten unter ihr befestigt hätte, warf James Cameron ein, dass jemand, der in eiskaltem Wasser treibt, nicht mehr in der Lage wäre, die Schwimmwesten mit schon fast erfrorenen Fingern auszuziehen und sie dann auch noch im Dunkeln unter der Tür zu befestigen, um dann auf die Tür zu klettern.

Jetzt hat der Regisseur von Titanic sogar eine Studie in Auftrag gegeben um die Diskussion ein für alle Mal zu beenden.

Kate Winslet, Leonardo DiCaprio, James Cameron am Set von Titanic
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Kate Winslet, Leonardo DiCaprio, James Cameron am Set von Titanic

Wieso gab James Cameron eine Studie in Auftrag?

Ob Jack nun theoretisch auf die Tür gepasst hätte oder nicht, spiele auch eigentlich gar keine Rolle. James Cameron findet die Diskussion mittlerweile albern: "Die Antwort ist ganz einfach, weil auf Seite 147 im Skript steht, dass Jack stirbt." Und diese künstlerische Entscheidung wurde ganz bewusst getroffen. James Cameron begründet sie folgendermaßen: "Hätte er überlebt, wäre das Ende des Films bedeutungslos gewesen … In dem Film geht es um Tod und Trennung. Er musste sterben. Es war also entweder dieser Tod oder ein anderer, aber Jack musste umkommen. Das nennt man Kunst, Dinge passieren aus Gründen der Kunst, nicht der Physik.“

Aber abgesehen davon, war er sich sicher, dass es wissenschaftlich keine andere Möglichkeit gab und er war die Diskussion leid - also gab er mal eben eine Studie in Auftrag. „Wir haben eine gründliche forensische Analyse mit einem Unterkühlungsexperten durchgeführt, der das Floß aus dem Film nachgebaut hat“, erklärt James Cameron.

Bei dem Test wurden zwei Stuntleute, mit der gleichen Körpermasse wie Kate Winslet und Leonardo DiCaprio, mit Sensoren ausgestattet und in Eiswasser gelegt. „Wir haben mit verschiedenen Methoden getestet, ob sie hätten überleben können.“ Das Ergebnis war eindeutig: „Sie hätten nicht beide überleben können. Nur einer konnte überleben“, erklärt James Cameron.

2012 gab es einen ähnlichen Test von „MythBusters“, die sind damals allerdings genau zu dem anderen Ergebnis gekommen. James Cameron hatte diesen Test jedoch 2017 angezweifelt. Übrigens wird es ein Special über die Studie vom Regisseur geben. Im Februar soll das Ganze dann bei National Geographic laufen, dann können wir uns alle selbst ein Bild von der Studie machen!

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Die Tür war übrigens gar keine Tür...

Rose hat nicht dank einer Tür überlebt. Viele fleißige Titanic-Fans haben investigativ recherchiert und herausgefunden, dass das Holzstück, auf dem Rose liegt und an dem Jack sich bis zu seinem Tod festklammert, nur der Türrahmen war. 

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