Wie alle Nationalteams durfte auch England vor der WM eine Playlist mit Songs einreichen, die während der Spiele in den Stadien laufen können. Neben Klassikern wie „Hey Jude“ von den Beatles und „Sweet Caroline“ von Neil Diamond schaffte es auch „Wonderwall“ auf die Liste.
Nach dem 4:2-Erfolg gegen Kroatien wurde der Song im AT&T Stadium in Dallas über die Stadionlautsprecher gespielt und es kam zu einem emotionalen Moment: Fans und Mannschaft sangen Arm in Arm den berühmten Refrain: „Maybe, you're gonna be the one that saves me“. Spieler wie Jude Bellingham bewegten die Lippen zum Text, während Kapitän Harry Kane den gemeinsamen Gesang später als einen seiner schönsten Momente im England-Trikot bezeichnete. Auch Declan Rice schwärmte: „In Dallas zu sein und 'Wonderwall' zu singen – so etwas erlebt man kein zweites Mal.“
Die Bilder verbreiteten sich rasend schnell im Netz. Gleichzeitig meldete Spotify einen Anstieg der Streams von „Wonderwall“ um rund 50 Prozent in Großbritannien. Damit entwickelte sich der Oasis-Hit innerhalb weniger Tage zur inoffiziellen WM-Hymne der englischen Fans.