Die 7 coolsten Girl-Spielzeuge der 90er

Die Erfüllung für alle, die kein echtes Haustier haben durften. Ein alienhafter, sprechender Vogel, der sich schnell zum It-Spielzeug der Ära entwickelte.  Inspiriert vom Tamagotchi war Furby allerdings Next-Level-Shit. Zwischen 1998 und 2000 wurden laut Gizmodo 40 Millionen Furbies verkauft. Das besondere an diesen imposanten Tierchen: man konnte sie streicheln und sogar mit ihnen reden. Über die Infrarotschnittstelle zwischen den beweglichen Augen konnten Furbies auch untereinander kommunizieren. In den letzten Jahren gab es mehrere Neuauflagen und Revivalversuche. In neuem Look, mit App-Verknüpfung und neuen Fähigkeiten. Die Popularität der 90er konnten die neuen Furbies aber nie wieder erreichen.

Mit bunten, zu Berge stehenden Haaren aus Kunstfaser und Glitzerstein als Bauchnabel waren sie ein ständiger Begleiter. Ob am Schlüsselbund oder als Traumwächter auf dem Nachttisch. Zaubertrolle wunderbar, hier und da, hier und da! Zaubertrolle reib den Stein, Wünsche können Wahrheit sein! ... Aha!

In einem kleinen Plastikei versteckten sich verpixelte Katzen, Dinos oder Küken. Die aus Japan kommenden kleinen Haustier-Simulatoren hielten in den 90er alle auf Trapp. Da der virtuelle Begleiter ohne spielen, füttern und sauber machen nicht mal einen halben Tag überlebte und wirklich jeder aus der Familie wissen wollte, wie das ausgewachsene Tier aussieht, wurden alle eingespannt um das Tamagotchi am Leben zu erhalten.

Der so genannte Treppenläufer durchquerte so manche Hausflure. Aber auch als Armreif war die Regenbogen-Spirale ein ziemlicher Hingucker. Aber jetzt mal im Ernst, bei wem ist das Teil wirklich mehr als nur eine Treppe hinunter gelaufen? Meistens ist das farbenfrohe Plastikgebilde schon nach dem ersten Fall verhungert. Unsere Redaktion ist sich einig: Ab besten hat die Spirale als farbenfrohes Beruhigungsmittel gewirkt, wenn man es von rechts lach links in den Händen geflippt hat.

Tauschen, sammeln, umsortieren! Stickeralben waren in den 90ern der absolute Hit! Die Beliebtesten waren aus Kork, in Holo-Glitzer-Optik oder mit Samtüberzug. So reihten sich Kätzchen, Fußballspieler und Band-Sticker dicht nebeneinander. Das Stickeralbum war definitiv die Briefmarkensammlung der 90er. Aben wenn man ehrlich ist, waren Stickeralben nicht ausschließlich was für Mädchen, das würden die Jungs heutzutage aber bestimmt nicht gern zugeben 😉

Um den einen Knöchel eine Schlinge und das andere Bein frei zum Hüpfen. Mit Rundenzähler konnte man den Skip-Ball schon fast als High-Tech-Sportgerät bezeichnen. Das Prinzip war einfach, mit dem einen Bein schleudern und mit dem anderen drüber springen. Blaue Flecken an Knöcheln und Schienbeinen blieben nicht aus, entweder bei einem selbst, weil man zu langsam war, oder bei den Mitmenschen, die dem Hüpfspaß in die Quere kamen.

Mädchenträume im Taschenformat. Es gab sie in unzähligen Varianten. Als Disney Prinzessin, Kellnerin, Badenixe oder Fee nahmen sie uns mit in ihre Miniaturwelt. Zum Leidwesen der Eltern. Die kleines Plastikpüppchen waren auf dem Teppichboden nur sehr schwer zu erkennen, taten beim Drauftreten aber höllisch weh.